Saisonrückblick LLO2015 Part 4

Schwanebeck Silverbacks gegen T-Birds

Spielstand 0:38

... hier der damalige Spielbericht!

Am Sieg in Schwanebeck zweifelte keiner im Lager der T-Birds, aber waren die Silverbacks überhaupt der eigentliche Gegner dieses Spieltages? Würde die Disziplin im Team auch weiter so beständig Früchte tragen oder würde man mit der Offense auf Naturrasen ins Stocken kommen wie schon in Eberswalde? Was war mit dem internen Saisonziel von einer 4-4 Saison? Also die Thunderbirds hatten formal viele Fragen, die vermuten ließen, man würde mit sich selbst genug zu tun haben, aber wer auf einen Ausrutscher wartete, sah sich enttäuscht. Sobald sich die Offense auf Rasen, Platzgröße und Wind eingestellt hatte bekamen die Silverbacks sie nicht mehr zum Stehen und die 38 Punkte waren in sehr souveräner Weise raus gespielt worden. Einiges Neue wurde ausprobiert und einige Spieler konnten einmal andere Positionen für sich selbst unter Praxisbedingungen testen. Einzig die Punt Returns ließen Wünsche offen, was aber auch zu einem guten Teil am Wind lag und bei beiden Teams ähnlich aussah. Viele Spielzüge und ein sich tapfer wehrender Gegner machten einen Arbeitssieg aus der Fahrt nach Schwanebeck. Die Verteidigung hatte natürlich wieder intern das Moto ZU NULL ausgegeben, setzte sich damit natürlich enorm unter Druck. Das so etwas nicht immer ins Positive gehen muss und mitunter zum Ausgrenzen der neuen Spieler führen kann, ist bekannt.

Aber auch hier zeigten sich die Thunderbirds als gut entwickelt und wuchsen sogar noch mehr zusammen und auch die Rookies nahmen diesen Druck an, wollte doch keiner für die ersten Gegenpunkte verantwortlich sein. Zeitgleich wurden die vielen Einwechselungen seitens der Trainer auch akzeptiert, sah doch jeder ein, dass das Ziel immer der Sieg ist und dies bekanntlich die einzige Statistik, die am Ende des Jahres wirklich wichtig ist und man dafür jeden Mann brauchen würde den wir hätten. Lobend muss auch noch einmal erwähnt werden das dies das Spiel mit den wenigsten Flaggen war und quasi schon an Collegfootball erinnerte, wo man sich traditionell nach dem Tackle wieder gegenseitig auf die Beine hilft. So war der Jubel nach dem Sieg und dem Erreichen des ersten Saisonzieles entsprechend verhalten, sah doch jeder im Verein es gleich, in diesem Jahr ist noch mehr drin. Mit Spannung erwarteten die Spieler die Analyse und die Marschrichtung, welche jetzt vom HC vorgegeben werden würde. Der Analyse und den Schlussfolgerungen konnte wie gewohnt keiner widersprechen, traf sie doch genau den springenden Punkt. Die Vorgabe war einfach und klar, jeder wusste, es ist mehr drin. Aber die Frage war natürlich wieviel mehr. Schwanebeck war absehbar eine Mannschaft am Ende der Tabelle, bemüht und engagiert, aber kein Team, was in diesem Jahr die Mitte der Tabelle angreifen können würde.

Eberswalde war nicht mehr in alter Stärke aufgetreten, auch sie würden nicht mehr in die Spitze der Liga vorrücken können. Was also waren die Siege gegen dies Teams wirklich wert. Die Bullets hatten einen Wechsel auf der Position des HC zu verkraften und hatten nur knapp das Spitzenspiel verloren, schienen eine gute Chance im Rückspiel gegen die Vandalen zu haben. Die Vandalen waren der Favorit in der Gruppe und besonders bei sich zu Hause eine Macht, auch waren sie die bis dato einzigen, den man es zutrauten würde, sich gegen die Berlin Kobras und ihre extrem starke Offense etwas entgegensetzen zu können. Nun die Zeit des Wartens war für die Thunderbirds vorbei, der nächste Gegner würde allen Klarheit darüber verschaffen, WO genau die Thunderbirds stehen würden.

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