Saisonrückblick LLO2015 Part 3

T-Birds gegen Eberswalde Warriors

Spielstand 44:0

... hier der damalige Spielbericht!

Natürlich nutzen die Coaches die gute Stimmung aus dem Auswärtssieg aus und puschten das Team, welches dies dankbar umsetzte, im Training weiter nach vorne. Auch war allen Coaches anzumerken, wie froh man über den Sieg in Eberswalde zwar war, aber aufgrund der Tatsache, dass die Warriors nur mit knapp unter 30 Spielern agieren konnten, war man sich doch nicht sicher, was dieser Sieg am Ende wirklich wert sei. Natürlich hatte auch die Mannschaft keine Lust, gerade zu Hause eine Schwäche zu zeigen und konnte zudem auch wieder auf einige Gripperückkehrer setzen die die Mannschaft weiter verstärkten. Da in der Öffentlichkeit die NULL der Defense in Eberswalde mehr mit den Ausfällen der Warriors als mit der Leistung der T-Birds Verteidiger begründet wurde, war die Stimmung in der Verteidigung als sehr konzentriert zu beschreiben.

Mit eine der besten Leistungen im inneren Bereich ( inside Linebacker und Defends Line ) erzwang die Defense nicht nur die dritte Null im dritten Spiel, sondern schickte damit als erste Mannschaft seit 4 Jahren die Warriors in beiden Spielen ZU NULL nach Hause. Kam die Offense der „Krieger“ nur 3 Mal über die 50 yard Line im Spiel, so hielt sich die Offense der T-Birds fast nur in der Hälfte des Gegners auf und zeigte, dass sie auch einen aggressiven Gegner zu spielen in der Lage war. Das 44 zu NULL wurde sportlich fair mit abknien beendet, dies war man einem bis zum Schluss mit fairen Mitteln kämpfendem Gegner dann auch einfach schuldig. Auch war dies bereits das dritte Spiel, dass mit fast fehlerfreien Special Team Leistungen gespielt wurde. Ein Aspekt, der gerade bei der hohen Zahl an Footballanfängern in den Reihen der Donnervögel sehr positiv auffiel. Dazu trug auch das neue Homefield der Blauen natürlich bei, konnte man doch damit die Special Teams wesentlich leichter coachen und trainieren, als mit gedachten Linien zwischen nach Schritten abgelegten Hütchen irgendwo auf dem Kunstrasen. Insgesamt zeigte sich in diesem Spiel aber etwas anderes sehr Wichtiges.

Die Thunderbirds waren jederzeit in der Lage, das Tempo in Angriff und Verteidigung zu verändern und auch Druck über längere Zeit auszuhalten oder aufzubauen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Gab es im letzten Jahr noch öfter unnötige 15yard Strafen und auch einzelne Platzverweise, so stand in diesem Jahr eine deutlich diszipliniertere Mannschaft auf dem Platz, welche sich in kritischen Momenten gegenseitig stützte und nicht mehr auseinandertrieb. Phasenweise erschien die Mannschaft geradezu gelassen auf ihre Chancen zu warten. Eine Eigenschaft, die in den nächsten Spielen dringend erforderlich sein würde, zeigte sich doch in der Gruppe, dass die Bullets und die Vandals bisher die Spitze darstellten und die Frage kam erstmalig auf: „Könnten die Thunderbirds dort mithalten?“ Aber vorher stand noch die Aufgabe im Auswärtsrückspiel gegen die Schwanebeck Silverbacks an, welche plötzlich enge Resultate erzielten und unberechenbar erschienen. Würden die Thunderbirds sich verschätzen und Schwanebeck seinen ersten Sieg landen, oder würde man tatsächlich zum Spitzenduo der Liga aufschließen können? Zeitgleich schien die Frage nach dem Aufstieg aber bereits durch die Kobras, welche die Liga mit Resultaten mit über 50 Punkten Differenz schockierten und die andere Gruppe dominierten, beantwortet zu sein.

...tbc...

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